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Autofahren auf Mallorca
Einer von 80 Tipps aus dem Kleinen Mallorca-Urlaubshelfer
Wer auf Mallorca Auto fährt muss folgendes im Fahrzeug mitführen:
- zwei Warndreiecke
- Ersatzrad samt Werkzeug zum Reifenwechsel
- Führerschein und Personalausweis
- Fahrzeugdokument
- ITV-Beleg (span. TÜV) am oder im Fahrzeug
- Nummer der Versicherungspolice
Wenn man das Fahrzeug bei einer Panne außerhalb von Ortschaften verlässt, ist das Tragen einer Warnweste Pflicht. Ein Erste-Hilfe-Kasten ist dagegen nicht vorgeschrieben.
Kindersitze sind bis zu einer Größe von 1,35 Meter Pflicht, übrigens auch im Taxi. Hunde müssen gesichert werden.
Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit liegt innerorts bei 50 km/h, außerorts bei 90 km/h und auf der Autobahn bei 120 km/h (auf der Via Cintura um Palma bei 100 km/h). Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille.
Parken sollte man nicht auf Parkplätzen die durch gelbe Linien markiert sind. Das kann nämlich teuer werden. Nur in den blauen Zonen darf, in der Regel bis zu zwei Stunden, geparkt werden. Genaue Informationen über die Parkzeiten und Preise sind an den Parkscheinautomaten aufgelistet. Hat man einmal dennoch ein „Knöllchen“ am Fahrzeug, kann man dieses innerhalb von einer Stunde ebenfalls am Automaten „annullieren“ lassen und zahlt dann in der blauen Zone nur 6 statt der normal fälligen 60 Euro Strafe. Findet man nach Verstreichen der ersten Stunde einen Polizisten kann man das Ticket bei ihm mit 12 Euro bezahlen. Zahlt man innerhalb der ersten 10 Tage per Bankeinzahlung, reduzieren sich die 60 Euro um die Hälfte auf 30 Euro. Erst nach 10 Tagen ist der vollständige Betrag fällig. Mietwagenfahrer sollten nicht mehr darauf spekulieren, dass ein „Knöllchen“ nicht einkassiert wird. Zahlungen können und werden in der gesamten EU eingefordert!
Foto oben: © Konstantin Tronin / Shutterstock.com
Cala Torta
Strand Cala Torta auf Mallorca – Kleines Paradies umgeben von flachen Felsen, Hügeln und unberührter Natur
Strandart: Sand
Zugang: normal abfallend
Länge: 150 m
Breite: 100 m
Auslastung: mittel
Besucht überwiegend von: Touristen und Einheimische
Karte und Routenplaner:
Erreichbarkeit: zu Fuß, mit dem Auto, per Schiff
Parkplatz: ja, von dort ca. 20 Minuten Fußweg zur Bucht
Behindertenzugang: nein
Geeignet für Kinder: ja
Ankerzone: ja
Rettungsschwimmer: ja
Wellengang: mäßiger bis starker Wellengang
FKK: ja
Sonstiges: Vorsicht bei der Anfahrt mit dem Mietwagen! Strecke ist teilweise schlecht befahrbar.
Andere Namen: S’Aduaia
Aktuelle Infos (Auslastung, Flagge, Luft- und Wassertemperatur): Im offiziellen Strandführer der Balearen
Foto oben: © Mario Diener / Aus dem Fotowettbewerb Mallorca – Foto des Jahres / Alle Rechte vorbehalten /
Schöne Runde durch Oliven-, Mandel-, Orangen- und Zitronenhaine bei Port de Sóller
Wunderbarer Rundwanderweg mit vielen schönen Ausblicken auf Port de Sóller und das Meer!
Gutes Schuhwerk ist auf diesem teilweise sehr steinigen Weg unbedingt erforderlich! Lasst Euch am besten von der Komoot-App durch die herrliche Natur der Serra de Tramuntana führen. Unterwegs geht vorbei an Oliven-, Mandel-, Orangen- und Zitronenbäumen und wir treffen Schafe, Ziegen und Esel.
Zum Abschluss lohnt sich ein Abstecher hinein nach Port de Sóller. Hier gibt es zahlreiche gute Restaurants an der Promenade. Das Eis von Fet a Sóller (ebenfalls direkt am Strand) ist das Beste der Insel und schmeckt besonders zum vielleicht schönsten Sonnenuntergang der Insel.



Wo? Start und Ziel in Port de Sóller am Parkplatz am Ortseingang von Sóller kommend
Welche Höhenunterschiede? 210 m bergauf, 210 m bergab
Wie lange? 7,15 km, ca. 2 Stunden 15 Minuten
Was mitnehmen? Gute Wanderstiefel, Wasser, Sonnenschutz, Kopfbedeckung, evtl. Picknick und Badesachen, Kamera
Wo einkehren? Am Hafen von Port de Sóller gibt es ein großes Angebot von Restaurants
Wann? Ganzjährig, im Sommer morgens oder abends.
Tipp: Ein leckeres Eis bei Fet a Sóller direkt an der Promenade!
068/365 Portocolom
Portocolom auf Google Maps: https://goo.gl/maps/1LcHj /
Sant Elm virtuell
Auf geht’s nach Sant Elm, wo wir einen herrlichen Blick auf Sa Dragonera genießen können! Mit den 360º VR – Videos von Mallorca 360 können wir wenigstens für einige Augenblicke virtuell auf die Insel reisen.
So geht’s:
– Den Play-Button drücken und dann die Linke Maustaste gedrückt halten und sich im 360º-Video bewegen
– Noch schöner ist es im Vollbild, dazu rechts unten im Video das Symbol für Vollbild anklicken
– Über das Zahnrad-Symbol (Einstellungen) ggfs. die Auflösung erhöhen
– Genießen!
Bleibt gesund!
Euer

Christof
Foto: © Pawel-Kazmierczak / Shutterstock.com
067/365 Cala Figuera (Formentor)
Cala Figuera (Formentor) auf Google Maps: https://goo.gl/maps/1mA6b /
Playa d’Alcúdia
Strand Playa d’Alcúdia auf Mallorca – Langer, weißer Sandstrand, ideal für Familien
Strandart: Sand
Zugang: sanft abfallend
Länge: 3400 m
Breite: 80 m
Auslastung: hoch
Besucht überwiegend von: Touristen
Karte und Routenplander:
Erreichbarkeit: zu Fuß, mit dem Auto, per Schiff
Parkplatz: an den Straßen zwischen dem Strand und der Carretera Artà
Behindertenzugang: ja
Geeignet für Kinder: ja, besonders flach abfallend
Ankerzone: ja
Rettungsschwimmer: ja
Wellengang: ruhiger Wellengang
FKK: nein
Sonstiges: Liegen- und Schirmverleih, Tretbootverleih, Strandbars, Restaurants, Toiletten und Duschen, Jetski, Surfen, Kiten, Schiffsausflüge, Wasserski
Aktuelle Infos (Auslastung, Flagge, Luft- und Wassertemperatur): Im offiziellen Strandführer der Balearen
Video:
Foto oben: © Antje Stolzenberger / aus dem Fotowettbewerb Mallorca – Foto des Jahres / Alle Rechte vorbehalten /
066/365 Castell de Capdepera
Castell de Capdepera auf Google Maps: https://goo.gl/maps/UqRy6 /
Son Real: Totenstadt und einsame Strände
Die öffentliche Finca Son Real bei Can Picafort: Einen Besuch auf der Finca Son Real zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina kann man getrost noch als Geheimtipp bezeichnen, obwohl beliebte Touristenstrände nur einen längeren Spaziergang entfernt liegen.
Das 400 ha große Landgut aus dem Mittelalter liegt gleich an der Ma-12, ca. 3,5 Km hinter Son Bauló. Vermutlich halten es viele Reisende für eine private Finca und lassen es daher buchstäblich links liegen. Doch Die Balearen-Regierung erwarb das Gut 2004 und machte es drei Jahre später der Öffentlichkeit zugänglich – heute wartet es mit vielfältigen Überraschungen auf.
Traditionell besteht die Finca aus einer Reihe unterschiedlicher Gebäude. Neben dem Herrenhaus gibt es einen großzügigen Innenhof (Patio), eine Kapelle, Wehrtürme, Werkstätten, Ställe und Speicher.

Die öffentliche Finca Son Real bei Can Picafort
Beginnen wir mit dem Museum (Öffnungszeiten 9-16 Uhr), welches im Haupthaus der Finca eingerichtet wurde und wirklich einen Besuch wert ist. Zunächst informiert ein kurzer Film über die Geschichte von Son Real. Das Sammelsurium der Ausstellungsgegenstände aus Archäologie, Landwirtschaft und sozialem Alltag auf der Finca wurde mit Liebe zum Detail aufbereitet, z.B. die Bauernküche aus dem frühen 20. Jahrhundert. In weiteren Filmsequenzen wird erklärt, wie die Schäfer, Jäger und Köhler des Gutes einst lebten und arbeiteten. Es war eine nahezu hermetisch abgeriegelte Welt. Traditionen und Insellegenden hielten sich daher an den autarken Höfen besonders lange.
Die Mallorquiner sagen Son Real sei wie eine Miniaturausgabe des großen Mallorcas, da sozial, kulturell, architektonisch, geschichtlich und landschaftlich so unglaublich viel abgebildet würde.
Doch nun raus an die frische Luft. Wer möchte kann dies entweder per pedes oder geliehenem Drahtesel tun. Durch ein Holztor gelangt man in den Park der Finca. Zu beiden Seiten des breiten Weges befinden sich Gehege, in denen man heimische Tierarten wie Schafe, Esel und Gänse beobachten kann. Besonders interessant sind vielleicht die sogenannten schwarzen Schweine, die Cerdos Ibéricos.

Schwarzes Schwein / Cerdo Ibérico
Die Rasse ist eine Kreuzung aus Haus- und Wildschein und wird auf der Insel im Winter bei der jährlichen Hausschlachtung (Matanca) gerne für die berühmte mallorquinische Schmierwurst Sobrasada genutzt. Die landwirtschaftliche Produktion der Finca ist dabei hundertprozentig ökologisch. Verfüttert wird nur, was die Mandel-, Johannisbrot-, und Feigenbäume abwerfen.
Schon bald gabelt sich der Weg und man kann verschiedene Routen durch den Park wählen. Wer gut zu Fuß ist, sollte dem Weg 4 (Necrópolis de la Punta des Fenicis, insgesamt ca. 6,2 Km) folgen, wer lieber eine kleine Runde machen will, sollte sich für den Weg 3 (El camí de l’Illa des Porros – Refugi, 4,5 Km) entscheiden. Beiden führen durch eine herrliche mediterrane Parklandschaft durch Kiefernwälder (Pinar) und Macchie (Matorral) in Richtung Meer und treffen an eine Holzleiter kurz vor dem Strand zusammen. Wer über diese klettert steht vor dem nächsten Highlight, einer archäologischen Ausgrabung, der Nekropole von Son Real.

Nekropole von Son Real
Die Totenstadt liegt auf der kleinen Landzunge Punta des Fenicis, Spitze der Phönizier, direkt am Strand.
Sie stammt aus dem siebten bis vierten Jahrhundert vor Christus und ist 800 Quadratmeter groß. Die Ausgrabungen begannen 1957 und wurden 1970 abgeschlossen. 109 Gräber in gutem Zustand konnten geborgen werden. Dabei sind drei verschiedene Formen zu beobachten: Runde, hufeisenförmige und rechteckige. Diese stammen aus dem siebten, fünften und vierten Jahrhundert v. Chr. Vermutlich war die Totenstadt sogar noch größer und ist in Teilen der Erosion durch das Meer anheimgefallen. In den Gräbern lagen über 300 Skelette in Fötusstellung, dazu Waffen, Schmuck, Tierknochen und Muscheln. Die Gegenstände werden heute im Museu monogràfic de Pollèntia in Alcúdia aufbewahrt.
Nun gibt es drei Möglichkeiten. Wem dieser Exkurs vorerst reicht, der geht einfach zur Finca zurück. Mit etwas Glück begegnen Sie dabei noch der Mittelmeerschildkröte, die hier so prominent ist, das man sie im Logo von Son Real verewigt hat. Wer Lust auf Playa mit Strandbuden und Bastschirmen hat, der gehe nach links Richtung Son Bauló (ca. 1 km). Wer einsame Naturstrände mag, der biege nach rechts ab und suche sich an der Küstenlinie ein einsames Plätzchen. Es gibt auf Mallorca nicht viele Strände, die so menschenleer sind wie die von Son Real.

Strand bei Son Real
Welche Höhenunterschiede? 30 m
Wie lange? Je nach Route zwischen 1 und 2,5 Stunden
Was mitnehmen? Badesachen, Wasser, evtl. Picknick, Kamera, Sonnenschutz. Fahrradverleih: An der Finca für Inhaber der Targeta Verde kostenlos
Wo einkehren? Son Bauló
Wann? Ganzjährig, im Sommer morgens oder abends. Öffnungszeiten: Finca: April bis September 10–19 Uhr, Oktober bis März 10–17 Uhr. Museum: ganzjährig bis 16 Uhr
Wie teuer? Finca: Eintritt frei; Museum: Erwachsene 5 €, Kinder 3 €
Weitere Infos? Finca pública de Son Real, Tel. +34/971/18 53 63, www.balearsnatura.com/finca-publica-de-son-real
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